Neben der Nahrung und Unterkunft zählt die Bekleidung zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklung hat sich aus der manuellen Fertigung ein wichtiger Industriezweig entwickelt. Traditionell werden zur Herstellung von Kleidungsstücken Naturfasern wie Wolle oder Baumwolle verwendet. Seit dem 20. Jahrhundert erfreuen sich auch Stoffe aus Chemiefasern steigender Beliebtheit.
Die Bekleidung des Menschen stellt einen wichtigen Bestandteil der Kultur eines Volkes dar. Neben den funktionellen Eigenschaften dient sie als Merkmal der Tradition und der Verbundenheit der Völker. Auch im Westen nimmt die traditionelle Kleidung der verschiedenen Länder und Regionen einen hohen Stellenwert ein.
Bekleidung und Mode dienen in der Gesellschaft häufig auch als Ausdruck von Individualität und sozialer Zuordnung. So drückt Kleidung etwa die Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen, religiösen, oder nationalen Gruppen aus. Die Wahl der Bekleidung ist niemals willkürlich sonder stets ein Expression des persönlichen Selbstverständnisses.
Durch die industrielle Fertigung der Kleidungsstücke und deren globalen Verteilung kann man in den letzten Jahrzehnten eine globale Verbreitung von Moderichtungen und Stilen erkennen. Nichtsdestotrotz bleibt Kleidung gerade in der modernen, westlichen Welt ein wichtiges Zeugnis der Tradition und Geschichte eines Volkes.